Überquerungshilfe Jahnstraße

30. Januar 2003, Stadtverband

Der Bau- und Vergabeausschuss der Stadt Wesseling beschloss am 23.1.2003 eine so genannte „Überquerungshilfe“ auf der Jahnstraße im Bereich Birkenwäldchen und Verbindungsweg zur Ludewigstraße einzurichten. Das bedeutet, dass eine 2,0m breite Verkehrsinsel installiert werden soll.

Die FDP steht diesem Vorhaben aus Sicherheitsgründen sehr kritisch gegenüber. Tagtäglich, besonders abends, parken am Haupteingang des Stadions, ca. 60m vor dem geplanten Übergang, Kraftfahrzeuge der Sportler. An vielen Wochenenden bei Sportgroßveranstaltungen wird die westliche Straßenseite bis weit hinter diesem geplanten Übergang von Besuchern als Parkraum genutzt. Beim Bau dieser Mittelinsel wird den Besuchern diese Möglichkeit genommen. Ein Unfallschwerpunkt ist vorprogrammiert; denn durch parkende Fahrzeuge ist die Sicht sehr eingeschränkt.

Um diesen Übergang relativ sicher zu gestalten, ist Voraussetzung, dass viele Parkmöglichkeiten der Stadionbesucher beseitigt werden und dass der Schilderwald wieder Zuwachs bekommen wird. Ob das im Sinne der Sportler, Besucher und besonders der großen Wesselinger Sportvereine ist, mag bezweifelt werden.

Weiterhin wird bei der Verwirklichung dieser Baumaßnahme der Weg zur Kindertagesstätte erschwert. Die Abholer können ihre Kinder nicht mehr wie gewohnt auf kürzestem Weg zu ihrem PKW bringen.

Wie so oft sind viele Entscheidungen einem Abwägungsprozess unterworfen. In diesem Fall sprechen die Fakten gegen ein weiteres Verkehrshindernis in Wesseling. Verkehrsverrückte kann man damit sowieso nicht schocken.