Hubertusstraße

12. Juni 2003, Stadtverband

Zum o.a. Leserbrief nimmt der FDP-Ortsverband Wesseling wie folgt Stellung:

Es muss festgestellt werden, dass die Mehrzahl der Wesselinger Bevölkerung nicht aus Rasern und Verkehrsrowdies besteht. Die im Leserbrief von Herrn Strobel zitierten Raser müssen natürlich ausgefiltert werden. Nur durch Radarmessungen, auch außerhalb der Schulzeit, ist dies möglich. Es kann nicht angehen, dass wegen einigen Verkehrsrowdies die Verkehrsbehinderungs- und Stauerzeugungspolitik fortgeführt wird.

Dass die Hubertussstraße ein Unfallschwerpunkt ist, ist eine neue Erkenntnis. Eine alte Erkenntnis ist, dass wieder einmal Kinder und ältere Mitbürger als Argumente herhalten müssen, um die ideologisch gefärbten Forderungen der Grünen umzusetzen. Auch „Andersgläubige“ sorgen sich um die Sicherheit unserer Kinder. Deshalb wurde z.B. auch der Fortbestand der seit Jahrzehnten bewährten Fußgängerampel an der Josefstraße beschlossen.

Die FDP ist weiterhin der Meinung, dass die Wesselinger Bevölkerung keine einseitigen Belehrungen der Grünen braucht. Die Eltern der Schulkinder, das Lehrerkollegium der Goetheschule, die Kirchenbesucher und auch die Anlieger sollten schon selbst entscheiden können, wie oft und wann sie ihr Fahrzeug benutzen. Daher ist es notwendig, genügend Parkfläche auf dem Teilbereich Georgstraße/Friedrichstraße zu erstellen. Durch den Umbau der Hubertussstraße ist dies kostenneutral möglich.