Durchbruch – Rheinufer und Rheinpark auf der Zielgerade

25. Februar 2010, Stadtverband

Am 23.02.2010 fand im Wesselinger Rathaus ein Workshop zur Realisierung des Rheinparks als Teilprojekt im Rahmen der Regionale 2010 statt. Unter Leitung des Vorsitzenden des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umweltschutz (ASU) des Wesselinger Rates, Josef Recht, trafen sich die Vertreter der Fraktionen, um einen tragfähigen Konsens für die weitere Ausplanung des Rheinparks zu erzielen. Hierzu trug das beauftragte Planungsbüro LOIDL, vertreten durch Herrn Kehl, zum aktuellen Sachstand vor.

Bürgermeister Hans-Peter Haupt begrüßte die Teilnehmer und unterstrich nochmals die Bedeutung des Projekts für die gesamte Stadtentwicklung und die Region. Als Gäste konnten bei diesem Workshop Herr Dr. Molitor, Geschäftsführer der Regionale 2010 und Herr Kohlmann, Planungsdezernent beim Rhein-Erft-Kreis, begrüßt werden.

Manfred Rothermund, Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat und Jürgen Konrad, stellvertretender Frak-tionsvorsitzender der FDP und Sprecher seiner Partei im ASU, zeigen sich mit dem Ergebnis des Workshops äußerst zufrieden und führten übereinstimmend aus, “die Erarbeitung des 32 Punkte umfassenden Änderungsantrags zur Neugestaltung von Rheinufer und Rheinpark durch CDU und FDP hat sich gelohnt. Die schwarz-gelbe Koalition hat ihre Ziele erreicht und vernünftige Lösungen im Sinne der Bürger in den Planungsprozess eingebracht. Damit haben wir unsere Wahlversprechen gehalten. Gleichzeitig haben wir die Voraussetzungen für entsprechende Beschlüsse in den zuständigen Gremien geschaffen. So können die Optionen für den Abruf von Fördermitteln von mindestens 70% des Investitionsvolumens zeitgerecht eingelöst werden. Auch für die anderen Teilprojekte wird damit ein positives Signal gesetzt”.

RheinparkNord_Planung

Neben dem Ruderclub wird ein Rheinbalkon mit Boulebahn, Schachspiel und Bewegungsspiele für Jung und Alt entstehen. Die freie Sicht auf das Rheinpanorama wird den Besucher einladen, über zwei Gangways und zusätzlich barrierefrei den Rheinsteg zu betreten. Dort konnte der Alleecharakter mit den Lindenbäumen im Uferbereich erhalten werden und wird nun zum Flanieren und Verweilen auf generationengerechten Sitzbänken einladen.

Auch für die Radwegeführung und die Gestaltung der sogenannten Gangways konnten gute Lösungen gefunden werden. Die Führung des geplanten Wegenetzes im oberen Rheinpark setzt nun stärker auf die vorhandenen Wege auf, was natürlich Kosten spart.

Die markanten Wasserfontänen am Eingang zum Rheinpark werden als Ersatz für den maroden Brunnen besonders hervorstechen. Den Kritikern des Projekts, die von Geldverschwendung reden, muss man entgegenhalten, dass mit diesem Teilprojekt der bestehende “Renovierungsstau” im Rheinpark nachhaltig beseitigt wird. Diese historische Chance muss genutzt werden. Mit den Geldern wird verantwortungsvoll umgegangen.