Rheinsteg – Forderungen von FDP und CDU erfüllt!

20. November 2011, Stadtverband

Die Baumbilanz stimmt!

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umweltschutz billigte bei seiner letzten Sitzung mit deutlicher Mehrheit die vom Planer, dem Atelier LOIDL, vorgestellte Ausführungsplanung für das Bauvorhaben Rheinsteg (Baulos 2). “Damit konnte ein breiter politischer Konsens erzielt werden, der Planungssicherheit bietet”, so Jürgen Konrad, der stv. Fraktionsvorsitzende und Sprecher der Liberalen im Ausschuss.

In intensiven Abstimmungsgesprächen zwischen dem Planer und der Verwaltung wurde ein Lösungsansatz gefunden, mit dem alle leben können. Die durch die Koalitionsparteien CDU und FDP in zahlreichen Anträgen eingebrachten Vorschläge und Forderungen fanden dabei Berücksichtigung. Besondere “Knackpunkte” in der abschließenden Diskussion waren natürlich die Frage des Erhalts der Linden, die den Charakter des Rheinstegs bestimmen, sowie die Positionierung der geplanten Gangways.

rheinsteg

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Verwaltung hat unter der Leitung des neuen Beigeordneten, Gunnar Ohrndorf, gute Arbeit geleistet und bei den Alleelinden einen belastbaren und zielführenden Kompromiss erarbeitet, der sowohl den Forderungen von Politik und Bürgern als auch den Erfordernissen der späteren Bauphase Rechnung trägt. Auch die Lage der Füße der Stahltreppen (Gangways) wurde planerisch überarbeitet.

Nur wenn absolut notwendig, werden Alleelinden entfernt! Im gleichen Zuge werden sie aber durch Neuanpflanzungen ersetzt. Die Baumaßnahmen werden darüber hinaus genutzt, um kranke Bäume zu ersetzen. Ergebnis: Die “Baumbilanz” stimmt. Damit ist eine Kernforderung der FDP erfüllt.

Auch bei der Frage des Pflasters für den Rheinsteg konnte eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Die Mehrheit des Ausschusses entschied sich für den Einbau des breiteren, 50x25x16 cm großen, anthrazitfarbenen Pflasters und schloss sich damit dem Vorschlag der Verwaltung an. Ausschlaggebend waren die Aspekte Pflege und Reinigung.

Erfreulich ist auch, dass im Bereich der neuen Freitreppe unterhalb Ruttmann´s Wiese und an der NATO-Rampe für Veranstaltungen Versorgungleitungen für Wasser und Strom eingeplant sind.

Auch für die Beetflächen und die böschungsseitigen Leuchtenstandorte wurden akzeptable Lösungen gefunden. Die gepflasterten Durchgangsbreiten des Weges entlang der Böschung konnten vergrößert werden, sodass sich für Radfahrer eine freie Durchfahrtsbreite von 2,10 m zzgl. eines mindestens 25 cm breiten, ebenen und befahrbaren Sicherheitsgrünstreifens zu beiden Seiten ergibt. Damit werden alle relevanten Richtlinien und zugleich eine Forderung der Koalitionspartner erfüllt. Damit ist eine Trennung von  Fahrrad- und Fußgängerverkehr auf dem Rheinsteg möglich.

In Anlehnung an das Verfahren bei der Pflasterung wurde durch den Ausschuss ferner beschlossen, mehrere Sitzbank-Typen zur Auswahl aufzustellen. Die Wesselinger Bürgerinnen und Bürger können sich somit vorab ein Bild von den verschiedenen Möblierungstypen machen. Dies entspricht der Forderung Liberalen nach Transparenz im Planungsverfahren.

Was die Finanzen betrifft, so besteht auch hier Planungssicherheit; denn der Förderbescheid für das 2. Baulos, Rheinsteg, in Höhe von 2 Mio. € liegt inzwischen vor. Der Eigenanteil der Stadt Wesseling liegt bei 20%, so dass dasGesamtvolumen 2,5 Mio. € beträgt.