U3-Betreuungsplätze: Wesseling auf gutem Weg

01. Dezember 2011, Stadtverband

Die Stadt Wesseling nimmt mit einer Betreuungsquote von 26,5% bei den U3-Betreuungsplätzen unter den Kommunen im Rhein-Erft-Kreis einen Spitzenplatz ein, das ergab eine Umfrage des Kölner Stadtanzeigers über die in der Ausgabe vom 29.11.2011 berichtet wurde.

Detlef Troppens, der Fraktionsvorsitzende der Liberalen im Wesselinger Rat, zeigt sich sehr erfreut über diese Entwicklung und erklärt: “Es ist besonders wichtig, in die Zukunft unserer Kinder zu investieren und mit Unterstützung von Bund und Land den Ausbau der U3-Betreuung voran zu treiben. Damit kommen wir den Betreuungswünschen junger Familien entgegen.”

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Die Stadt Wesseling geht in ihren Planungen derzeit von einer Jahrgangsstärke von 300 Kindern aus. Im laufenden Kindergartenjahr 2011/2012 werden insgesamt 238 Betreuungsplätze angeboten. Davon entfallen 154 Betreuungsplätze auf Kita´s und 84 auf Tagespflegeplätze. Das ergibt eine Betreuungsquote von 26,5%. Die Planung, die im nächsten Jugendhilfeausschuss vorgestellt und beschlossen werden soll, sieht bis 2013 eine Steigerung dieser Quote auf 32% vor. Die Stadt Wesseling schafft es damit, die vom Land vorgegebenen Ausbaustufen, 70% in Kindertageseinrichtungen und 30% in der Kindertagespflege, entsprechend umzusetzen. Insgesamt werden dann 288 U3-Betreuungsplätze angeboten, die sich mit 202 auf die Kita´s und 86 auf die Tagespflege verteilen.

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Neben der Stadt werden die U3-Betreuungsplätze auch von der Diakonie, der katholischen Kirche und der Arbeiterwohlfahrt angeboten. Bei diesen Anbietern liegt der Anteil der U3-Gruppen höher als bei den städtischen Einrichtungen. Nach Angaben der Verwaltung beteiligt sich die Stadt Wesseling bei den Einrichtungen in katholischer Trägerschaft mit 51,5% an den Betriebskosten, bei den Einrichtungen der AWO sowie der Diakonie mit 55% und bei den eigenen städtischen Einrichtungen mit 70%. Auch deshalb begrüßt die Stadt Wesseling ein stärkeres Engagement der freien Träger beim Ausbau der U3-Betreuung.

Das ambitionierte Ziel kann bis 2013 aber nur erreicht werden, wenn die Bundes- und Landesfördermittel zeitgerecht und im zugesagten Umfang fließen, damit die infrastrukturellen Voraussetzungen in den Kita´s geschaffen werden können.