Starker Auftritt von Spitzenkandidat Christian Lindner

28. April 2012, Stadtverband

Wesselinger FDP zu Gast in Bornheim

ZuGastInBornheim1Mit Christian Lindner, dem Spitzenkandidaten der FDP NRW für die Landtagswahl 2012 und den ehemaligen Landesvorsitzenden und Innovations- und Wissenschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart als Redner sowie Landtagskandidatin Monika Wolf-Umhauer läutete die FDP im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis ihren Wahlkampf in Bornheim ein.

Für den Ortsverband der FDP Bornheim konnte Thorsten Knott, Ratsmitglied der Bornheimer FDP, im sehr gut gefüllten Festsaal der Gaststätte Kaiserhof in Bornheim auch liberale Gäste aus dem Rhein-Erft-Kreis begrüßen.

Neben Ralph Bombis, dem Vorsitzenden der FDP Rhein-Erft und Fraktionsvorsitzenden im Bergheimer Kreishaus, waren Thorsten Karl, der Vorsitzende des Stadtverbandes Wesseling und der Fraktionsvorsitzende im Wesselinger Rat, Jürgen Konrad, vertreten.

ZuGastInBornheim2Höhepunkt der Veranstaltung war natürlich der Auftritt von Christian Lindner, der in seiner Rede unterstrich, dass das Gymansium auch künftig ein fester Bestandteil unseres Bildunssystems bleiben müsse. Den Plänen von Rot-Grün quasi durch die Hintertür eine Einheitsschule zu installieren erteilte er eine klare Absage. Ähnlich wie Pinkwart warb er für eine bessere Durchlässigkeit des Bildungssystems.

Zur Energiepolitik führte Lindner aus, sie sei für den Industriestandort NRW von herausragender Bedeutung. Unverständnis äußerte Lindner zu der ablehnenden Haltung des Grünen Umweltministers Remmel zu der Inbetriebnahme des Kohlekraftwerks Datteln.

Bei der Beantwortung der Fragen aus dem Publikum ging er auch auf das Verhältnis zu den Piraten ein. Ja, so Lindner, wir müssen die Piraten als Gesprächspartner ernst nehmen. Was aber mit der FDP nicht verhandelbar sei ist der Schutz des geistigen Eigentums.

Hart ins Gericht ging Lindner mit der Schuldenpolitik von Rot-Grün. In einer wirtschaftlichen Situation mit sehr hohen Steuereinnahmen Schulden zu machen, bewertete er als nicht nachvollziehbar. Es gibt keine guten Schulden, so Lindner. Diese unseriöse Haushaltspolikt konnte und kann die FDP nicht mittragen.

Prof. Dr. Andreas Pinkwart war zuvor in sein einleitenden Worten auf die Erfolge der alten schwarz-gelben Regierung eingegangen, die den Bildungs- und Hochschulstandort NRW gestärkt habe. Als Beispiele nannte die Einstellung von 4000 wissentschaftlichen Mitarbeitern und die Steigerung der Studentenzahlen um 13%.

ZuGastInBornheim3Gerade vom Bundesparteitag aus Karlsruhe angereist, verließ Lindner unter lang anhaltendem Beifall die Veranstaltung, um zu seinem nächsten Termin nach Pulheim weiterzureisen, Wahlkampf pur eben.

 

 

Beitrag von Jürgen Konrad