Bürgerforum zur Zukunft der Bäder

28. Dezember 2012, Fraktion, Stadtverband

Beschlussvorlage im April 2013 erwartet

Unter der Überschrift „Zukunftsprojekt Sport und Gesundheit“ fand im Rheinforum Wesseling ein Bürgerforum zur Zukunft der Wesseling Bäder statt. Bei der Begrüßung der Gäste unterstrich Bürgermeister Hans-Peter Haupt eindringlich die Notwendigkeit, die Wesselinger Bäder kostengünstiger zu betreiben. Dabei ging er nochmals auf die prekäre Haushaltssituation der Stadt ein, die Wesseling wenig finanziellen Spielraum lässt.

„Das Thema ‚Zukunft der Bäder’ ist sehr komplex. Die FDP-Fraktion begrüßt, dass die Verwaltung der Stadt Wesseling ein externes Beraterteam der Sozietät Wolter & Hoppenberg und Dr.-Ing. Fischer Consult GmbH zur Entscheidungsfindung heranzieht“, erklärte Jürgen Konrad, Fraktionsvorsitzender der Liberalen, am Rande der Veranstaltung.

Gartenhallenbad

Ziel dieser Veranstaltung war es, die Bürger rechtzeitig in den Prozess der Meinungsbildung einzubinden. Der Einladung folgten über zweihundert Bürger, die auch rege ihre Ideen und Anregungen vortrugen. Im Mittelpunkt stand der Vortrag von Herrn Dr. Fischer zur Neuausrichtung der Bäderbetriebe und der anliegenden Sportstätten. In vielen Vorgesprächen mit zahlreichen potenziellen Nutzern der Bäder und Sportstätten wurden erste Vorstellungen entwickelt, die von Herrn Dr. Fischer anschaulich erläutert wurden.

Als Erfolg versprechende Möglichkeiten wurden unter der Überschrift „Sport & Gesundheitszentrum Wesseling“ vor allem die Integration aller Sportstätten im Bereich der Jahnstraße sowie die Errichtung eines Jugendgästehauses oder Lehrlingsheims gegenüber dem Ulrike-Meyfarth-Stadion angesprochen. Durch eine Steigerung der Besucherzahlen, eine Erhöhung der Nutzerbindung an das Zentrum und die Verknüpfung mit neuen Angeboten sollen die Einnahmesituation verbessert und damit der jährliche Zuschuss der Stadt Wesseling reduziert werden. Weitere Informationen zum Projekt sind auf derHomepage der Stadt Wesseling zu finden.

Konrad: „Alle Vorschläge und Ideen müssen nun systematisch auf ihre Machbarkeit hin untersucht und konzeptionell aufeinander abgestimmt werden. Eine wichtige Voraussetzung ist auch die Klärung planungsrechtlicher Aspekte in dem betroffenen Gebiet. Wir warten gespannt auf die bis April 2013 vom Beraterteam zu erstellende Beschlussvorlage mit Handlungsalternativen zur Neugestaltung unserer Bäderlandschaft, die dann im Ausschuss für Sport und Freizeit beraten werden wird.“

Beitrag von Jürgen Konrad